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Freundeskreis muss schweren Herzens erneut das Rathausfest absagen

Nach knapp zwei Jahren hatte der Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg e.V. gehofft, in 2021 wieder durchstarten zu können und das über die Stadtgrenzen hinweg bekannte, im Dezember stattfindende Rathausfest mit Starkbier-Anstich stattfinden zu lassen.

Alle Planungen liefen, der Festausschuß hatte seine Aufgabe aufgenommen, bei der Stadt Münzenberg waren erste Reservierungsaktivitäten und Anmeldungen getätigt. Und wieder einmal müssen wir uns der Pandemie beugen und aufgrund der explodierenden Infektionszahlen das allseits beliebte Fest absagen.

Wir sind voll der Hoffnung, dass wir das Rathausfest mit Starkbieranstich im Dezember 2022 (10.12.2022) wieder aufleben lassen können! Allen Freunden und Gönnern des Vereins sei gesagt -> Wir sind zuversichtlich, in 2022 ein aktiveres Jahr zu starten und dann wieder in der gewohnten Art und Weise die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Münzenberg mit kulturellen Veranstaltungen erfreuen zu können!

Siehe dazu auch unter “Veranstaltungen 2022” die aktuell geplanten Aktivitäten des nächsten Jahres.

Jahreshauptversammlung des Freundeskreis

25 Jahre Theater, Stadtführungen, Konzerte und noch viel mehr   

Nach über zwei Jahren konnte der erste Vorsitzende des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg Uwe Müller im Jubiläumsjahr wieder die Jahreshauptversammlung des Vereins im Dorfgemeinschaftshaus in Ober-Hörgern eröffnen. Er begrüßte im Namen des Vorstands zunächst die anwesenden Mitglieder. Ein besonderer Gruß galt dabei dem Alt-Bürgermeister der Stadt Münzenberg Hans-Jürgen Zeiß, den Magistratsmitgliedern Carsten Bolz und Heinz Reuhl, dem Ortsvorsteher von Ober-Hörgern, Peter Alles und den anwesenden Stadtverordneten und Vereinsvorsitzenden. Er entschuldigte die Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer und das Vorstandsmitglied Lothar Düringer und wünschte der Veranstaltung einen harmonischen Verlauf.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder folgte sein Bericht über die zwei letzten Geschäftsjahre. Im Jahre 2019 habe der Freundeskreis noch alle Kulturveranstaltungen durchführen können: Dazu hätten u.a. die Filmvorführungen des Theaterstücks „Katharina von Bora – Luthers Morgenstern zu Wittenberg“ für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger aller vier Stadtteile oder auch die viel beachteten Konzerte des „Leonard-Cohen-Projects“ und von „Opas Diandl“ mit der progressiven Volksmusik aus Südtirol gehört. Des Weiteren habe der Freundeskreis die Restmittel der vom Landesamt für Denkmalpflege getätigten Zuwendung zur Erstellung einer wissenschaftlichen Publikation zum römischen Gutshof „Im Brückfeld“ in Münzenberg/Gambach in Höhe von 21.000 € an die Kommission für Archäologische Landesforschung in Hessen e. V. überwiesen, in der Hoffnung, dass dieses Projekt bald zu Ende gebracht werde. Von 2019 bis ins Jahr 2020 sei auch der Umzug aller Kostüme, Materialien … in eine der Hallen der ehemaligen Käserei Weiß erfolgt, was viele Kräfte gebunden habe. Das Jubiläum „775 Jahre Stadt Münzenberg“ habe der Verein mit bekannten Künstlerinnen und Künstlern und einer besonderen Festwoche auf der Burg durchführen wollen, doch Corona habe alles blockiert; alle Verträge hätten mit hohem Aufwand gekündigt werden müssen. Lediglich der Auftaktvortrag von U. und P. Müller „Heimat im Schatten der Burg“, die barrierefreie Wanderung mit der Ersten Beigeordneten S. Becker-Bösch und das Konzert „Fäägmeel – e Geschicht fier sich“ hätten stattfinden können.  Der Einsatz des Vorstands und zahlreicher Vereinsmitglieder für den Erhalt historischer Gebäude und Mauern in der Stadt und das Engagement gegen den Bau von Windkraftanlagen seien unvermindert weitergegangen. So habe sich der Verein vehement für die Fortführung der Stadtmauersicherung eingesetzt und dafür auch der Stadt finanzielle Unterstützung zugesagt. Zahlreiche Führungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten durch Burg und Stadt hätten diese für alle ehrenamtlich Tätigen nicht einfache Zeit wenigstens einigermaßen erträglich gemacht, da das Interesse hierfür nach wie vor vorhanden sei.

Das IKEK-Team sei auf Bitten der Stadt genauso unterstützt worden wie das Film-Team von TERRA X. Zur Verschönerung der Landschaft habe man im Zentrum des Stadtgebiets eine neue Bank-Sitz-Garnitur gespendet und aufgebaut und sich der Neuplanung für den „Platz am Nussbaum“ gewidmet. Auf den kleinen Kultursommer für alle Grundschulkinder und viele Kindergartenkinder der Stadt in diesem Jahr schaue man mit Stolz zurück. Petra Müller, die  Schulleiterin der Johanniterschule Münzenberg-Gambach, dankte im Rahmen der sich anschließenden Aussprache für die Durchführungen der  Kinderveranstaltungen, auch im Namen der Verantwortlichen der städtischen Kindergärten.

Die Schatzmeisterin Lisa Maria Mohr berichtete nach den Ausführungen des Vorsitzenden über die finanzielle Situation des Vereins in den Jahren 2019 und 2020, dem Jahr, in dem wegen Corona lediglich geringe Einnahmen generiert werden konnten. In beiden Jahren sei, auch aufgrund des Vereinsumzugs, jeweils ein überschaubares Defizit erwirtschaftet worden.

Anschließend bescheinigten die Kassenprüfer Carsten Bolz und Aribert Rink der Schatzmeisterin eine sehr ordentliche und einwandfreie Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstands, die die Versammlung einstimmig gewährte.

Für die Umsetzung des nächsten Tagesordnungspunkts wurde Heinz Reuhl von den Mitgliedern zum Wahlleiter bestimmt. Vor dem eigentlichen Wahlgang bedankte sich Reuhl überschwänglich beim Freundeskreisvorstand für die zum Wohle der Stadt geleistete Arbeit und gratulierte zugleich zum Jubiläum. Die Wahl brachte dann folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Uwe Müller, 2. Vorsitzender: Sven Peter Müller, Schatzmeisterin: Lisa Maria Mohr, Schriftführer: Frank Heitmann, Beisitzer: Dennis Höcher, Michael Hock, Markus Bingel, Heike Bolz-Guckert und Haris Laspoulas.

Alle Gewählten bedankten sich bei der Versammlung für das entgegengebrachte Vertrauen. U. Müller bedankte sich zudem bei Burkhard Schimpf für die Mitarbeit im Vorstand und verabschiedete ihn aus dem Gremium. Sein ganz besonderer Dank galt zudem Heike Bolz-Guckert, die lange Jahre den Posten als Schriftführerin äußerst gewissenhaft versah und auf den einer Beisitzerin wechselte. Lothar Düringer, der leider nicht anwesend sein konnte, beendete als Mann der ersten Stundenach 25 Jahren seine Tätigkeit im Vorstand. Nach einer den Verdiensten des Ausscheidenden angemessenen Laudatio durch den Vorsitzenden ernannten die Mitglieder Düringer einstimmig zum Ehrenvorstandsmitglied. Nach der Wahl der Kassenprüferin Susan Preißner und dem Lob für die sehr gute Zusammenarbeit der Vorsitzenden der Naturschutzgruppe Sabine Tinz beendete Müller die harmonisch verlaufene Sitzung. (Weitere Informationen zur Jahreshauptversammlung: www.freundeskreis-muenzenberg.de)

Freundeskreis sagt Gedenkveranstaltung ab

Schweren Herzens und mit großem Bedauern hat der Vorstand des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg entschieden, die im Rahmen der Reihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ für den 12. November 2021 im Kulturhaus Alte Synagoge geplante Veranstaltung „Entartet“, aber nicht vergessen!  mit Tine Lott, Georg Crostewitz und Sabrina Damiani aufgrund der aktuellen Corona-Lage abzusagen und in das Jahr 2022 zu verlegen. Der Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg bittet um Verständnis für diese Maßnahme.

Freundeskreis legt Plan zur Neugestaltung des “Platzes am Nussbaum” vor

Nach zahlreichen Besprechungen hat der Vorstand des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg dem Magistrat der Stadt Münzenberg und dem Ortsbeirat seine Überlegungen zur Neugestaltung des Platzes an der Abzweigung Friedberger Weg/Betonweg nach Rockenberg vorgestellt. Diese Veröffentlichung in der Butzbacher Zeitung soll der Bevölkerung die Ideen hierzu näherbringen, um eine möglichst breite Meinungsvielfalt zu generieren, die dann z. B. bei der anstehenden Ortsbegehung des Ortsbeirats Münzenberg als Diskussionsgrundlage dienen könnte, so Uwe Müller, der Vorsitzende des Freundeskreises.

Der Vorstand des Freundeskreises bedankt sich in diesem Rahmen ganz herzlich bei dem Landschaftsarchitekten Raimund Haase für seine Vorschläge. Die Vorstandsmitglieder haben sich in der letzten Vorstandssitzung für dessen Skizze 2.00 ausgesprochen, die u. a. die Errichtung eines kleinen Bruchstein-Mäuerchens vorsieht, weil der sehr stark frequentierte Platz dadurch die Radfahrer, Wanderer und andere zum Verweilen einladen würde, um den schönsten Blick auf die Prachtseite der Burg zu genießen. Die Stellung der steinernen Ruhebank müsse mit der Denkmalbehörde abgesprochen werden, andere Maßnahmen mit dem Besitzer des angrenzenden Ackers.

Folgende weiteren Überlegungen sollen den beigefügten Plan erläutern:

• Setzen einer Winterlinde (Tilia cordata Greenspire), in die Mitte des gleichseitigen Dreiecks (Seitenlänge ca. 8 m).

• Pflanzung: nicht zu tief, da nach Meinung des Landschaftsarchitekten das Areal später gefräst werden müsse, um danach einen strapazierfähigen Landrasen einsäen zu können; das Areal, das jetzt zum Teil schon etwas höher liegt als die Straße, sollte eine gleichmäßige leichte Erhöhung erhalten. Das müsse bei der Baumsetzung beachtet werden.

• Bau eines kniehohen Bruchsteinmäuerchens als Abgrenzung zum Acker mit Sitzmöglichkeit(en). Hier könnte auch eine Information zu den Ruhen allgemein angebracht werden.

• Neuerstellung einer Ruhe durch einen Steinmetzbetrieb (Vorlage: Ruhe am Kaff), die parallel zur Bruchsteinmauer steht.

• Alle Schilder, die nördlich der Anlage stehen, sollten nach Süden versetzt werden, um ein freies Sichtfeld zu erhalten. Alle dazu notwendigen Örtlichkeiten befinden sich im Besitz der Stadt.

Konzert der Gruppe Meelstaa wird verlegt

Aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls eines der Künstler muss der Auftritt der legendären Mundartgruppe „Fäägmeel“ in das Frühjhar 2022 verschoben werden. Die bereits gekauften Karten behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Ein neuer Termin wird entsprechend in der Presse, auf unserer Homepage und in den sozialen Medien bekanntgegeben. Wir danken für ihr Verständnis und wünschen dem Künstler eine baldige Genesung!

        

2 Kommentare

  1. Guten Tag

    Ich möchte anfragen ob es auf der Kernburg möglich ist, für die Rettungshundestaffel/Man-Trailingstaffel des Main-Kinzig-Kreises eine Ausbildungsveranstaltung durchzuführen.( Hunde suchen vermisste( versteckte) Personen anhand von pers. Geruchsproben). Da die Hunde für den Ernstfall ständig trainiert werden müssen, suchen wir immer mal wieder nach außergewöhnliche Trainingsorte. Sie finden uns auf der Webseite https://mantrailing-company.de/stuetzpunkte/mantrailing-company-frankfurt.html für den Stützpunkt Frankfurt/Main-Kinzig – Kreis. Möchten sie mehr über uns in Erfahrungbringen, stehen wir ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Vorab vielen lieben Dank für Ihre Rückmeldung.
    Mit freundlichen Grüßen
    Jörg Hofmann
    Herzbergstr.6
    61138 Niederdorfelden
    Tel 0173-3087531

    • Guten Tag Herr Hofmann –
      Bitte verzeihen Sie die verspätete Rückmeldung – leider ist ihre Anfrage “untergegangen”.
      Zu ihrer Anfrage kann ich Ihnen leider keine Antwort geben, da diese Verantwortlichkeit einzig
      und allein bei den Staatl. Schlösser und Gärten Hessen liegt. Kontaktdaten anbei:
      Staatliche Schlösser und Gärten Hessen
      Schloss
      61348 Bad Homburg vor der Höhe

      Zentrale Auskunft
      Tel.: 06172 9262-0
      Fax: 06172 9262-190
      info@schloesser.hessen.de

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