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Ein Geilfus in Münzenberg_

Hildegard Kaul schenkt dem Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg ein Gemälde des Bad Nauheimer Malers

Als der Vorsitzende des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg Uwe Müller (links im Bild) in der vergangenen Woche von Frau Hildegard Kaul aus Bad Nauheim einen Anruf erhielt, mit dem Angebot, ein Gemälde von Heinz Geilfus (1890-1956) geschenkt zu bekommen, machte er sich mit dem 2. Vorsitzenden des Vereins Sven-Peter Müller (rechts im Bild) sofort auf den Weg, um das Monumentalbild (ca. 2,20 Meter x 1,05 Meter) in der Kurstadt abzuholen. Doch zunächst zeigten sich die Münzenberger interessiert an der Vita des Künstlers: H. Geilfus wurde 1890 in Gießen geboren und verstarb im Jahr 1956 bin Bad Nauheim. Ein Tag vor seinem 80. Geburtstag schreibt die Wetterauer Zeitung posthum am 24. November 1970 im Stil der Zeit: „ Ein Leben zwischen Maleratelier und Jagdhütte … Morgen wäre er 80 Jahre alt geworden, wenn ihm nicht schon 1956 das große Halali geblasen worden wäre … Es ist wahr: Bei aller Wehmut um den Verlust des Waidgenossen und Weggefährten, beim Betrachten seiner Zeichnungen heitert sich die Miene auf. Unwiderstehlich leuchtet ein sonniger Humor aus all den lebensechten und mitunter knorrigen Gestalten, die hier ihr komisches und doch von ihnen selbst so ernstgenommenes Wesen treiben. Was war das für ein Mann, dessen sichere Hand in sauberen und klaren Strichen Jagdszenen und kleine Begebenheiten auf diese Blätter bannte?… Daneben verstand er es auch „ernsthaft“ zu arbeiten. Als Gebrauchsgrafiker hat er prägnante Werbebilder und heute noch gültige Signets geschaffen. Zwischendurch malte er gern. Es entstanden größere Arbeiten, Städtebilder und Landschaften, die seine Liebe zur Heimat kundtun …“ Zu diesen „ernsthaften“ Arbeiten gehört auch das Bild der Burg Münzenberg aus dem Jahr 1940. Frau Kaul und ihr verstorbener Mann Dr. Karlheinz Rübeling, der sich jahrzehntelang um die Geschichte der Region, besonders aber der Friedbergs, kümmerte,  hatten dieses Gemälde über lange Jahre in ihrem Wohnzimmer hängen. Jetzt aber sollte es in gute Hände gegeben werden, dachte sich Frau Kaul und informierte die Münzenberger, die das Geschenk gerne annahmen, nicht ohne einen Blumenstrauß in den Münzenberger Farben Rot und Gold als kleines Dankeschön zu überreichen.

Burg Münzenberg, 1940 von Heinz Geilfus (1890-1956) gemalt
1. Vorsitzender Uwe Müller (links im Bild) und 2. Vorsitzender Sven Peter Müller (rechts im Bild) mit der Spenderin des monumentalen Bildes, Frau Hildegard Kaul aus Bad Nauheim, bei der Übergabe des Bildes.

Terminverlegung der Jahreshauptversammlung 2021

Bedingt durch die Auswirkungen der Pandemie und den damit verbundenen Regelungen ist es dem Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg nicht möglich, die ursprünglich für den 26.03.2021 geplante Jahreshauptversammlung an diesem Termin durchzuführen. Der neu geplante Termin für die Jahreshauptversammlung 2021 lautet:

22. Oktober 2021, 20:00Uhr, DGH Ober-Hörgern

Zusätzliche Informationen werden zu gegebener Zeit in der Presse und den sozialen Medien sowie auf unserer Homepage bekanntgegeben.

Konzert der Gruppe Meelstaa wird verlegt

Der Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg hatte für seinen Veranstaltungsreigen, der für die Feierlichkeiten anlässlich des Stadtjubiläums „775 Jahre Stadt Münzenberg“ im vergangenen Jahr vorgesehen war, auch ein Konzert mit dem Nachfolgetrio der legendären Mundartgruppe „Fäägmeel“ vorgesehen: am 3. Juli 2020 auf Burg Münzenberg.

Aus bekannten Gründen wurde dieses Konzert auf den 27. Februar 2021 in das Bürgerhaus Gambach verlegt. Doch auch dieser Termin muss leider auf den 29. Oktober 2021 verschoben werden. Alle bereits erworbenen Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Wer das Konzert von B. Schäfer und S. Roth am 2. Oktober 2020 im BGH Gambach miterlebt hat, wird sich genau wie der Vorstand des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg sehr auf die drei Vollblutmusiker freuen.

        

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